Politisches

#StandWithUkraine

Mit dem Einmarsch in die Ukraine in der Nacht zum 24. Februar 2022 hat Russlands Präsident Putin die europäische Friedensordnung zerstört und das Völkerrecht gebrochen. Zum ersten Mal seit 80 Jahren hat auf europäischem Boden ein Land ein anderes Land angegriffen. Wir stehen an der Seite aller Menschen, die von diesem ungerechten und unrechtmäßigen Krieg buchstäblich im Schlaf überrascht wurden und die sich – auch in Russland – für Demokratie und Frieden einsetzen.

Die schrecklichen Bilder und Nachrichten aus Orten, die nur ein paar Autostunden von uns entfernt liegen, machen uns hilflos, wütend und auch ängstlich. Den Krieg können wir nicht stoppen – aber es gibt einiges, was wir auch hier für Ort tun können, um solidarisch ein Zeichen zu setzen und Hilfe zu leisten:

Vielerorts könnt ihr eure Haltung derzeit auf Kundgebungen und Friedensdemos zum Ausdruck bringen. Auch die sozialen Medien bieten (z.B. durch Verwendung von Rahmen mit der ukrainischen Flagge oder den Hashtag #StandWithUkraine) Möglichkeiten, Solidarität zu zeigen.

Hunderttausende Ukrainer*innen werden ihre Heimat in den nächsten Tagen und Wochen verlassen müssen, um vor den Raketen und Bomben zu fliehen. Auch Frankfurt bereitet sich darauf vor, geflüchtete Menschen aus der Ukraine aufzunehmen und hat dazu einen Krisenstab gebildet. Wenn ihr selbst Menschen aus der Ukraine Übernachtungsmöglichkeiten anbieten wollt, könnt ihr euch bei diesem Netzwerk von elinor, der GLS-Bank und ecosia registrieren. 

In Frankfurt sammelt die Organisation europecares Hilfsgüter für ukrainische Geflüchtete. Aktuell werden haltbare Lebensmittel, Decken, Schlafsäcke, Iso-Matten, Hygieneartikel, medizinische Artikel, Umzugskartons und Paletten benötigt. Eure Sachspenden könnt ihr samstags und sonntags zwischen 13.00 und 16.00 Uhr in der Hirtentraße 9-11 im Frankfurter Gutleutviertel abgeben.

Die Menschen, die aktuell noch in der Ukraine verbleiben, leiden vor allem im Osten des Landes unter fehlender Infrastruktur, so ist die Versorgung mit Wasser, Strom, Lebensmitteln und medizinischer Hilfe nicht gesichert. Unterstützen könnt ihr durch eure Spende an verschiedene Hilfsorganisationen. Beispielsweise an UNICEF, das vor allem die Kinder in den Kriegsgebieten, z.B. mit warmer Winterkleidung versorgt. Die Caritas bringt Heizmaterial, Lebensmittel, Ärzte und Psycholog*innen in die Kriegsgebiete. Versorgung mit Hilfsgütern und psychologische Unterstützung leistet auch der Malteser Hilfsdienst. Die Organisation Libereco arbeitet mit der ukrainischen Partnerorganisation Vostok SOS zusammen und hat eine umfangreiche Hilfsaktion für die Menschen in der Ukraine gestartet, um diese mit Medikamenten, Verbandsmaterial und Gütern zur Versorgung der Grundbedürfnisse auszustatten. Wichtig sind verlässliche Informationen und Fakten aus den Kriegsgebieten. Viele  – vor allem russische Medien – versuchen jedoch, die Geschehnisse durch das Verbreiten von Fake-News zu relativieren und zu verfälschen. Die ukrainische Zeitung Kyiv Independent gewährleistet unabhängige Berichterstattung auf der Grundlage der Fakten vor Ort. Auch sie freut sich über Spenden. 

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