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Paul Maar: Lorna. Lesung mit musikalischer Begleitung
STADT LAND BUCH, das neue Kinder- und Jugendbuchfestival des Jungen Literaturhauses Frankfurt ist zu Gast in der Deutschen Nationalbibliothek: Paul Maar stellt seine Novelle „Lorna“ vor, Wolfgang Stute begleitet die Lesung musikalisch.
Das Buch erscheint im Mai im S. Fischer Verlag und handelt von Lorna, die schon als Kind mit ihren roten Haaren und grünen Augen besonders ist: Sie ist die Beste beim Fußball, immer hilfsbereit und nimmt sich einen Außenseiter zum Freund. Für den eher schüchternen Erzähler wird die intelligente, empathische und leidenschaftliche Lorna die erste große Liebe. Man zieht zusammen in eine WG, geht auf Reisen und schmiedet Zukunftspläne: Sie will Psychologie oder Sozialpädagogik studieren, er will an die Kunstakademie. Aber dann wird Lorna eine andere: unruhig, aggressiv, unberechenbar. Irgendwann legt sie Feuer in der WG, vor der Tür ihrer Mitbewohnerin Katharina. Lorna kommt in die Psychiatrie. Heraus und wieder hinein, immer wieder.
Paul Maars „Lorna“ ist eine zarte Novelle über eine empfindsame junge Frau und einen Mann, der sein Glück nicht erkannt hat. Und es ist eine berührende Geschichte darüber, wie schnell alles vorbeigeht und dass gleichzeitig nichts vorbei ist. Dass man mit dem, was man versäumt oder falsch gemacht hat, leben muss.