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Eliots am Main: „Words Move, Music Moves“
Eintritt € 39,- (Parkett, Reihe 1-5) / € 24,- (Parkett, Reihe 6 und Fensterbänke) / € 14,- (Empore, eingeschränkte Sicht)
(2010. Bürgerkonzert)
Programm
Leoš Janáček (1854-1928)
Streichquartett Nr. 1 „Kreutzer-Sonate“
Pause
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate für Klavier und Violine A-Dur, op. 47 „Kreutzer-Sonate“
(anonyme Bearbeitung für Streichquintett aus dem Jahr 1832) *
Das Konzertprogramm wird ergänzt durch Passagen aus Tolstois Novelle „Die Kreutzer-Sonate“
Besetzung
Eliot Quartett
Maryana Osipova, Violine
Alexander Sachs, Violine
Dmitry Hahalin, Viola
Michael Preuss, Violoncello
Kristin von der Goltz, Violoncello
Birgitta Assheuer, Rezitation
Zum Konzert
Im Ersten Streichquartett von Janáček (1923), das den Titel „Kreutzersonate“ trägt, spiegeln kraftvolle Intensität und emotionale Wucht Tolstois Worte wider. Es lässt sich eine faszinierende Entwicklungsgeschichte nachvollziehen: von Tolstois literarischer Vorlage (1890), die von Beethovens Kreutzer-Sonate (1803) inspiriert wurde, bis hin zur Umsetzung in ein eigenständiges musikalisches Kunstwerk. Nach der Pause erklingt Ludwig van Beethovens berühmte „Kreutzersonate“ in einer anonymen Fassung für Streichquintett von 1832. Verstärkt durch rezitierte Texte von Tolstoi begegnen sich im Programm „Kreutzersonate“ Literatur und Musik auf besonders eindrucksvolle Weise.
Das Konzert ist Teil des Festivals Eliots am Main.
Die Mitwirkenden
Das 2014 in Frankfurt am Main gegründete Eliot Quartetthat sich in seinem 10-jährigen Bestehen als eines der führenden Ensembles der internationalen Streichquartettszene etabliert. Auf zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben (u,.a. Mozartwettbewerb Salzburg, Melbourne International Chamber Music Competition, Karol Szymanowski Competition) folgten Einladungen in wichtige Konzerthäuser Europas wie ins Mozarteum Salzburg, in die Elbphilharmonie Hamburg, ins Gewandhaus zu Leipzig, in die Alte Oper Frankfurt, ins Beethovenhaus Bonn und in die Berliner Philharmonie. Das Quartett war zudem Gast bei Festivals wie dem Bachfest Leipzig, den Kasseler Musiktagen, der Styriarte Graz, dem Mozartfest Würzburg, dem Rheingau Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, der Schubertiade Hohenems und Schwarzenberg, den Schostakowitsch Tagen Gohrisch sowie dem Musikfest der Berliner Festspiele. 2024/25 spielte es sämtliche Streichquartette Dmitri Schostakowitschs in 12 Konzerten des Zyklus „DSCH & beyond“ bei der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen. Anlässlich des 50. Todestages des Komponisten wird das Eliot Quartett, dessen Mitglieder aus Russland, Kanada und Deutschland stammen, noch drei weitere Zyklen (beim Carinthischen Sommer, beim Mito Festival in Italien sowie in Hamilton, Kanada) aufführen. Seine Ausbildung erhielt das Eliot Quartett an der Musikhochschule Frankfurt bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid bei Günter Pichler. Weitere Impulse erhielt es in der Arbeit mit Alfred Brendel und dem Belcea Quartett. Das Eliot Quartett ist nach dem US-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk „Four Quartets“ inspirieren ließ. Mehrere CDs des Eliot Quartetts sind beim Label Genuin erschienen.