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Eliots am Main: Sieben letzte Worte

November 6, 2025 @ 19:30 - 21:30

Eintritt € 39,- (Parkett, Reihe 1-5) / € 24,- (Parkett, Reihe 6 und Fensterbänke) / € 14,- (Empore, eingeschränkte Sicht)

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(2011. Bürgerkonzert)

Programm

 

Joseph Haydn (1732-1809)
„Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“
Fassung für Streichquartett

Das Konzertprogramm wird ergänzt durch ausgewählte Gedichte und Texte von Paul Celan, Elias Canetti u.a.

Besetzung

 

Eliot Quartett
Maryana Osipova, Violine
Alexander Sachs, Violine
Dmitry Hahalin, Viola
Michael Preuss, Violoncello

Birgitta Assheuer, Rezitation

Zum Konzert

 

Joseph Haydns Werk „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ entstand 1786/87 im Auftrag der spanischen Stadt Cádiz für deren feierliche Karfreitagszeremonien. Neben der Orchesterfassung veröffentlichte Haydn 1787 auch eine eigene Bearbeitung für Streichquartett. Als „Andachtsmusik“ ist das Werk unmittelbar mit der Verbindung von Wort und Ton verknüpft: Jeder der sieben langsamen Sätze bezieht sich auf eines der letzten Worte Jesu am Kreuz. Haydn ließ sich für jede Sonate von der jeweiligen lateinischen Formel inspirieren und schuf daraus eindringliche musikalische Meditationen. Im heutigen Programm werden diese zudem durch thematisch passende Lyrik ergänzt und vertieft.

Das Konzert ist Teil des Festivals Eliots am Main.

Die Mitwirkenden

 

Das 2014 in Frankfurt am Main gegründete Eliot Quartetthat sich in seinem 10-jährigen Bestehen als eines der führenden Ensembles der internationalen Streichquartettszene etabliert. Auf zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben (u,.a. Mozartwettbewerb Salzburg, Melbourne International Chamber Music Competition, Karol Szymanowski Competition) folgten Einladungen in wichtige Konzerthäuser Europas wie ins Mozarteum Salzburg, in die Elbphilharmonie Hamburg, ins Gewandhaus zu Leipzig, in die Alte Oper Frankfurt, ins Beethovenhaus Bonn und in die Berliner Philharmonie. Das Quartett war zudem Gast bei Festivals wie dem Bachfest Leipzig, den Kasseler Musiktagen, der Styriarte Graz, dem Mozartfest Würzburg, dem Rheingau Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, der Schubertiade Hohenems und Schwarzenberg, den Schostakowitsch Tagen Gohrisch sowie dem Musikfest der Berliner Festspiele. 2024/25 spielte es sämtliche Streichquartette Dmitri Schostakowitschs in 12 Konzerten des Zyklus „DSCH & beyond“ bei der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen. Anlässlich des 50. Todestages des Komponisten wird das Eliot Quartett, dessen Mitglieder aus Russland, Kanada und Deutschland stammen, noch drei weitere Zyklen (beim Carinthischen Sommer, beim Mito Festival in Italien sowie in Hamilton, Kanada) aufführen. Seine Ausbildung erhielt das Eliot Quartett an der Musikhochschule Frankfurt bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid bei Günter Pichler. Weitere Impulse erhielt es in der Arbeit mit Alfred Brendel und dem Belcea Quartett. Das Eliot Quartett ist nach dem US-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk „Four Quartets“ inspirieren ließ. Mehrere CDs des Eliot Quartetts sind beim Label Genuin erschienen.

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