Kulinarisches

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    Latte Macchiato statt Laufsteg: Jan Walther übernimmt das Café im Holzhausenpark

    Kritisch mustert Jan Walther die mit Graffiti verschmierten Edelstahlwände des Café-Containers im Holzhausenpark. „Ich habe ein neues Reinigungsmittel besorgt, damit geht die Farbe hoffentlich ab“. Viel Zeit zum Schrubben bleibt nicht, denn schon am 01. August soll der Café-Betrieb zumindest provisorisch an den Start gehen. Ganz schön tough, aber wenn man sich mit Jan Walther unterhält, merkt man schnell: Hier steht ein junger Mann, der genau weiß, was er will. Gerade einmal 20 Jahre alt ist er, hat vor einem Jahr Abitur gemacht und könnte auch als Top-Model durchstarten. Für Louis Vuitton und Giorgio Armani stand er schon auf dem Laufsteg, in Paris und Mailand. Aber: Sein Traum liegt woanders. In Frankfurt. Im Holzhausenpark. Und im Kaffee. Im Interview erzählt er uns mehr darüber.

    Zwei Jahre lang gab es im Holzhausenpark kein Café und das hat vielen Parkbesucher*innen sehr gefehlt, Wie kam es dazu, dass du dich entschieden hast: Ich mache das, ich will das Café wieder eröffnen?

    Ich bin in der Schwarzburgstraße geboren und habe die ersten Jahre meines Lebens hier verbracht. Aus dieser Zeit kenne ich den Vorbesitzer des Cafés, habe als Schüler dort auch mal ein halbes Jahr gearbeitet und natürlich mitbekommen, dass es geschlossen werden musste. Mein Vater, meine Schwester und ich haben dann eine Familien-GmbH gegründet, um das Gebäude zu kaufen und das Café wieder herzurichten. Das Ganze ist ein Familienprojekt, Geschäftsideen besprechen wir gemeinsam. Mein Vater ist auch fast jeden Tag hier und unterstützt mich sehr, auch meine Freundin, die den Namen für das Café, „Woods – Café im Holzhausenpark“, gefunden hat. Aber das Konzept habe ich ganz allein entwickelt und ich werde auch der Mensch sein, der vor Ort die Arbeit übernimmt.

    Dabei hättest du ja eigentlich auch ganz andere Optionen gehabt- denn nicht viele können von sich behaupten, mal als Model für Louis Vuitton oder Armani auf dem Laufsteg gestanden zu haben.

    Ich hatte zwei erfolgreiche Jobs, das stimmt. Und ich habe auch eine Zeitlang überlegt, das hauptberuflich zu machen. Aber ich liebe Frankfurt, meine Freundin und alle meine Freunde sind hier und ich möchte auch dauerhaft in Frankfurt leben. Das lässt sich mit dem Café-Projekt besser verwirklichen als mit einem Leben als Model, wo es immer unsicher bleibt, ob und wo man Geld verdienen kann.

    Die meisten in deinem Alter entscheiden sich ja erst einmal für ein Studium oder eine Ausbildung; hast du das nie für dich in Betracht gezogen?

    Studieren möchte ich irgendwann schon noch, aber nicht gleich. Durch meine Jobs in der Gastronomie habe ich die Liebe zum Kaffee entdeckt, mich näher mit der „Kaffee- und Barista-Wissenschaft“ befasst und gemerkt, dass genau das mein Ding ist. Ich möchte gerne etwas Eigenes aufbauen und liebe den Kontakt mit Menschen. Da liegt Gastronomie natürlich nahe. Mit meinem Vater zusammen habe ich die Idee entwickelt, das leerstehende Café zu kaufen. Eigentlich sind wir damit schon im Mai 2024 an die Stadt herangetreten – leider hat es über ein Jahr gedauert, bis wir unsere Idee nun auch verwirklichen konnten.

    Woran lag es denn, dass sich die Verhandlungen mit der Stadt so lange hingezogen haben?

    Das Café stand ursprünglich zwischen zwei Bäumen. Der Baum rechts vom Café musste gefällt werden. Mit dem Café hatte das nichts zu tun; er hatte einen Pilz und stellte somit ein Sicherheitsrisiko für die Passanten dar. Wir waren darüber sehr traurig, wir hätten den schönen Baum gerne behalten. Auch der Baum links vom Café hat uns nie gestört. Umgekehrt hat das Grünflächenamt aber die Frage aufgeworfen, ob der Baum durch den Cafébetrieb gefährdet sei. Wir sollten das Café daher versetzen. Das wäre nach Einschätzung von Architekten und Statikern zwar möglich gewesen, hätte aber einen Haufen Geld gekostet. Wir haben dann einen Baumgutachter beauftragt, der zu dem Ergebnis kam, dass der Baum durch ein Versetzen des Gebäudes weit mehr geschädigt würde, als wenn alles so bleibt wie es ist. Nach mehrmonatiger Diskussion konnten wir uns schließlich mit der Stadt einigen: Der Baum darf bleiben, das Café auch; wir freuen uns sehr darüber. Der Ortsbeirat und insbesondere die Ortsvorsteherin Karin Guder hat uns übrigens in der ganzen Zeit sehr unterstützt. Persönlich habe ich das Jahr auch dazu genutzt, weitere Erfahrungen in der Gastronomie zu sammeln. Von meinem Chef konnte ich dabei fast alles lernen, was man über Kaffee und den Betrieb eines eigenen Cafés wissen muss. Ich fühle mich also sehr gut vorbereitet, für alles, was nun auf mich zukommt.

    Gerade steckt ihr ja mitten in den Umbauarbeiten. Wie wird das Café nach der Renovierung aussehen?

    Wir wollen alles neu machen, om Geschirr bis hin zu den Tischen und Stühlen. Der neue Name des Cafés, „Woods“ (zu deutsch „Hölzer“bzw.“Wald“, die Red.) wird sich auch m Stil der Inneneinrichtung widerspiegeln. Wir wollen den Innenraum offener gestalten, es soll eine kleine Stehtheke und auch eine Sitzbank geben. Schön wäre es, auch draußen einen Sonnen- oder Regenschutz anbieten zu können, hier sind wir mit der Stadt noch im Gespräch. Auch von außen wollen wir das Gebäude renovieren, die roten Holzplatten werden erneuert, eventuell auch in einer anderen Farbe. Im Außenbereich werden wir etwa 40 Sitzplätze schaffen.

    Wann plant ihr die Wiedereröffnung und an welchen Tagen und zu welchen Zeiten wird das Café dann geöffnet sein?

    Wenn der Umbau abgeschlossen ist – das wird voraussichtlich im Herbst sein – wird das Café täglich von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet sein – auch bei schlechtem Wetter und bis in den Winter hinein. Zur Weihnachtszeit planen wir, einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Glühwein anzubieten. Aber bereits ab 01. August wollen wir mittwochs bis sonntags, jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr ein „Coffee-Pop-Up“ anbieten: mit Kaffeemobil, Tischen, Stühlen, Kaffee, Gebäck, kühlen Getränken. Auch Eis wird es wieder geben.

    Wie wird euer Angebot nach dem Umbau aussehen? Orientiert ihr euch am früheren Café oder plant ihr etwas komplett Neues?

    Mit dem Gedanken, etwas Verrücktes und Neues auf die Beine zu stellen, habe ich am Anfang zwar gespielt. Aber viele kennen ja das Café noch von früher und so habe ich mich letztlich entschieden, daran anzuknüpfen, Ich koche selbst sehr gerne und achte auf gesunde Ernährung; bei mir wird es nichts geben, was ich nicht selbst auch essen würde. Ich werde Kuchen und kleine Snacks anbieten, die von mir oder Freunden selbst gebacken werden, alles in Bio-Qualität und auch vegan. In der Zukunft plane ich vielleicht auch Mittagsangebote wie Sandwiches oder Frankfurter Würstchen. Dazu Getränke, auch alkoholische wie Bier, Wein oder Aperol. Das Wichtigste für mich aber ist ein guter Kaffee: Die Bohnen kommen von einer lokalen Rösterei, von „Due Mani“ am Osthafen und Milchalternativen wie Hafermilch sollen nichts extra kosten. Kaffee ist meine Leidenschaft und mit dem „Woods“ möchte ich einfach ein schönes Park-Cafe´mit toller Atmosphäre schaffen – einen Ort, wo sich alle wohlfühlen, Studierende genauso wie ältere Leute und Familien mit Kindern. Einen Ort, wo eine Community entstehen kann!

    Das „Woods – Café im Holzhausenpark“ eröffnet am Freitag, 01. August. Während der Umbauphase gibt es mittwochs bis sonntags von 14.00 – 18.00 Uhr ein „Coffee Pop-Up“ mit eingeschränktem Angebot. Voraussichtlich ab Herbst dann täglich von 10.00 – 20.00 Uhr geöffnet

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    Veilchen, Dubai, Baklava, Yuzu, Pinunu – oder doch lieber Schoko-Vanille? Ein Rundgang durch die Eisdielen im Nordend

    Lust auf Eis? Gefühlt an jeder Ecke erhält man in unserem Stadtteil mittlerweile die leckeren kühlen Bällchen. Neben den „Alteingesessenen“ haben in diesem Jahr auch zahlreiche neue Eisdielen im Nordend eröffnet. Wo und wann könnt ihr euer Eis genießen, was gibt´s für Veganer*innen und was kostet die Kugel? Das haben wir für euch zusammengestellt und auch einen – natürlich in keiner Weise repräsentativen, da völlig subjektiven – Geschmackstest gemacht. Und wo schmeckt es euch am besten?

    • Dolce & Gusto (Berger Str. 124, täglich 11.00 – 22.00 Uhr).. Alteingesessene Eisdiele unweit der Höhenstraße mit „klassischer“ Auswahl an Eissorten (für Veganer*innen wird das Fruchteis empfohlen). Die Kugel kostet 2,20 EUR, leider ist nur Barzahlung möglich. Unsere Testkugel fällt groß aus, ist cremig und schmeckt satt nach Vanille.
    • Eiscafé Bentivenga: (Berger Str. 94, täglich 12.00 – 22.00 Uhr). Eine Kugel kostet hier 2,50 EUR, die Auswahl ist groß, neben den „Klassikern“ stehen auch Spezialitäten wie z.B. „Baklava“ oder „Kinder Joy“ zur Auswahl. Für Veganer*innen gibt es neben Frucht-Sorbets auch „Dunkle Schokolade“. Kartenzahlung ist hier möglich. Unsere Testkugel Vanille fällt nicht gerade riesig aus, hat aber eine feste, cremige Konsistenz. Der Geschmack ist allerdings sehr intensiv mit süßlicher Note – das muss man mögen.
    • Antipodean Gelato (Bornheimer Landstr. 18, Mo-Do 14.00 -21.00 Uhr, Fr 14.00 -22.00 Uhr, Sa 13.00 – 22.00 Uhr, So 13.00 – 20.00 Uhr): „Hausgemachtes Speiseeis im italienischen Stil mit australischem Flair“ verspricht die Webseite. Das Lokal wirkt sehr trendy, hier ist ausschließlich Kartenzahlung möglich, Bargeld wird nicht akzeptiert. Das Sortiment ist überschaubar mit wechselnden Sorten, „Salted Coconut“ und „Dark Chocolate“ für Veganer*innen sind aber immer mit am Start. Die Kugel kostet 2,95 EUR, sogenannte „Premiumsorten“ (darunter auch „Dark Chocolate“ noch einmal 0,75 EUR mehr. Unsere Testkugel Vanilleeis fällt – vor allem im Hinblick auf den Preis – größenmäßig nicht überragend aus. Die Konsistenz ist dünner und etwas wässriger als bei der Konkurrenz, die feine Vanillenote überzeugt aber.
    • Lolli Eis (Bornheimer Landstr. 60 und (neu) Eckenheimer Landstr. 78. täglich 12.00 – 22.00 Uhr). Laktose- und glutenfreie sowie vegane Eissorten gibt es hier, außerdem seien die Becher und Löffel biologisch abbaubar, verspricht die Werbung auf der Frontscheibe des Ladenlokals. Neben den „Klassikern“ bietet Lolli zahlreiche Eigenkreationen wie „Pinunu“ oder „Omas Zitronenkuchen“. Eine Kugel kostet 2,50 EUR (die Sorte „Dubai“ 3 EUR). Die Kugeln fallen groß aus, auch die cremige Konsistenz und die feine Vanillenote überzeugen im Geschmackstest. Kartenzahlung ist hier möglich.
    • Eiscafé Michielin (Eschersheimer Landstr. 46, tgl. 12-21 Uhr). Die Eisdiele unweit der U-Bahn-Station Grüneburgweg ist ein echter Geheimtipp. Die Kugel kostet hier hier noch 1,80 EUR; Kartenzahlung ist leider nicht möglich, Bargeld einzustecken lohnt aber, denn unsere Testkugel Vanilleeis ist dick und cremig und schmeckt intensiv nach Vanille. Absolut top und unser Geschmacksfavorit. Veganer*innen können sich neben Fruchteis auch auf eine Kugel Schokoeis freuen.
    • Eiscafé Olimpio (Oeder Weg 58, Mo 12.30 – 21, Di-Fr. 10-22 und Sa/So 12-22 Uhr): Seit Jahrzehnten kann man hier schön an der Straße sitzen und seinen Eisbecher unter schattigen Bäumen genießen oder alternativ die Kugeln in der Waffel oder im Becher zum Mitnehmen kaufen. Favorit in beiden Varianten ist sicherlich das Spaghettieis, das auch als vegane Variante angeboten wird. Eine Kugel kostet 1,80 EUR (für 2,60 EUR erhaltet ihr eine „große Kugel“), Kartenzahlung ist möglich. Unsere Testkugel Vanille (auch vegan erhältlich) fällt auch in der „normalen“ Größe schon üppig aus und kann auch geschmacklich voll überzeugen. Unser Preis-/Leistungssieger!
    • Eis Christina (Oeder Weg 44, tgl. 11-22 Uhr): Im Frühjahr eröffnete die Trendeisdiele neu auf dem Oeder Weg und sorgt auch hier für lange Schlangen. Dabei kostet die Kugel Eis hier bereits in der normalen Variante 2,30 EUR (groß 3,00 EUR). Kartenzahlung ist nicht nur möglich, sondern sogar erwünscht. Veganerinnnen und Veganer lassen sich vielleicht vom Mango- oder Schokoeis überzeugen. Bei „Christina“ wird auf künstliche Aromen weitgehend verzichtet, unsere Testkugel Vanille bleibt dadurch allerdings weitgehend geschmacksneutral; auch fällt sie etwas kleiner aus als bei der direkten Konkurrenz.
    • Pallina Gelato & Aperitivo: (Glauburgstr. 69, tgl. 14-22 Uhr). Neben dem Laden in der Fahrgasse hat „Pallina“ vor Kurzem eine Filiale im Nordend eröffnet. Das Eis wird mit Original-Eismaschinen aus den 50er/60er Jahren produziert. Die Auswahl ist nicht riesig; neben den „Klassikern“ gibt es aber auch „exotische“ Sorten wie Birne-Limone-Thymian. Veganer*innen können sich neben den Fruchteissorten an veganem Schokoeis laben. Kartenzahlung ist hier nicht nur möglich, sondern sogar erwünscht. Unsere Testkugel Vanille fällt durchschnittlich groß aus, ist aber schön cremig und der Vanillegeschmack kommt gut raus. Allerdings ist die Kugel mit 2,70 EUR nicht gerade ein Schnäppchen
    • N´Eis: (Eckenheimer Landstr. 134, Di-So 13-19 Uhr, Mo Ruhetag). Neben dem „Neustadteis“ verkauft die Mainzer Kette seit Frühjahr diesen Jahres auch das „Nordendeis“. Auch hier könnt ihr neben den Klassikern auch experimentelle Sorten probieren, beispielsweise „Milchreis“, „Chili Schokolade“ oder „Matcha Green“. Veganer*innen können sich auf Fruchtsorbets und dunkle Schokolade freuen. Unsere Vanillekugel fällt groß aus, ist auch schön cremig, schmeckt aber etwas nussig. Die Kugel kostet 2,30 EUR – und ihr könnt mit Karte bezahlen.
    • Rosa Canina (Ecke Gluckstraße/Glauburgstraße, tgl. 12-18.00 Uhr) . Seit einem Jahr befindet sich die früher in der Schwarzburgstraße ansässige Eisdiele in den Räumlichkeiten eines ehemaligen Weinladens. Geboten wird „handgemachtes bio-zertifiziertes Eis aus Berlin“. Veganer*innen kommen hier voll auf ihre Kosten – gut die Hälfte der Sorten ist vegan, darunter auch Spezialitäten wie „Moscow Mule mit Limette, Ingwer und Gurke oder Darjeeling-Bergamotte. Die Kugel kostet 2,60 EUR und ihr könnt mit Karte zahlen. Unsere Testkugel fällt groß aus und ist schön cremig, allerdings ist der Vanillegeschmack dezent, da keine künstlichen Aromen verwendet werden. Noch dazu befinden sich in unserer Kugel gefrorene Wasserstückchen, was dem Geschmack nicht gerade zuträglich ist.
    • Bizzice (Koselstr. 42, tgl. 10-22 Uhr). Bei den „Bizzis“ gegenüber vom Strandcafé könnt ihr eure Eiskugeln wahlweise im Glasschälchen auf der schönen Terrasse unter alten Bäumen genießen – das ist nicht nur gemütlich, sondern auch umweltfreundlich und obendrein billiger, denn Take-Away-Becher berechnet das Café mit 0,10 EUR Aufpreis. Die Kugeln kosten 2,40 EUR und können nur mit Karte bezahlt werden. Auch hier ist gut die Hälfte der Sorten vegan, darunter klassische Vanille, aber auch ausgefallene Sorten wie Karotte/Agave/Ingwer, Orange Minze oder Chia Kokos. Unsere Testkugel (nicht vegane) Vanille fällt groß aus und hat einen süßlichen Beigeschmack, der ein wenig an weiße Schokolade oder rohen Kuchenteig erinnert. Auch hier finden sich allerdings gefrorene Wasserstückchen im Eis, was den Geschmack schmälert.
    • Hedi (Eckenheimer Landstr 2., tgl. 10-22 Uhr). Wer schon immer einmal persisch inspiriertes Eis probieren wollte, ist hier richtig – denn neben den „klassischen“ Sorten bekommt ihr hier Safran-, Granatapfel- oder Dubai-Eis. Vegan sind hier allerdings nur die Fruchtsorten. Die Kugel gibt es in zwei Größen für 1,90 EUR bzw. 2,50 EUR; Kinder bezahlen 1,50 EUR. Kleingeld solltet ihr für den kleinen Appetit einstecken, denn Kartenzahlung ist erst ab 10 Euro möglich. Zur Eiskugel im Becher gibt es auf Wunsch eine Waffel gratis dazu, wenn ihr wollt, dürft ihr auch vor dem Geschäft Platz nehmen. Unsere Kugel Vanilleeis fällt groß aus, hat eine sattgelbe Farbe und ist zwar sehr stark aromatisiert, aber nicht so cremig.
    • Sweet n Joy (Hermannstr. 1, tgl 15-21.00 Uhr) Veganer*innen kommen hier voll auf ihre Kosten, denn alle Sorten werden auf Sojabasis hergestellt. Unsere Testkugel Vanille überzeugt auf der ganzen Linie – der Vanillegeschmack ist dezent, aber sie ist wunderbar cremig und fühlt sich im Mund an wie ein Stück schmelzende Schokolade. Auch hier gibt es zur Kugel im Becher eine Waffel gratis dazu. Neben den „klassischen“ Sorten könnt ihr auch „Exotisches“ wie Safran oder Peanutbutter probieren. Eine Kugel kostet 2 EUR – normalerweise könnt ihr auch mit Karte bezahlen, bei unserem Besuch war das Lesegerät allerdings defekt.
    • Kono Gelato (Spohrstr. 41, Di-Fr. 13-18 Uhr, Sa/So 13-19 Uhr, Mo Ruhetag). Hier gibt es „handgemachtes Gelato mit japanischer Note und so wenig Zucker wie möglich“. Besonders beliebt ist „Yuzu“ (das ist eine Zitrusfrucht, wie auf einer kleinen Tafel an der Kasse extra erklärt wird), daneben gibt es Sorten wie „schwarzer Sesam“, „Matcha Sencha“, „Kinako“ oder „Hojicha“ – wer nicht so experimentierfreudig ist, findet aber auch „Klassiker“ wie Haselnuss, Schoko und Vanille. Für Veganer*innen sind immer mindestens zwei Sorten Fruchtsorbets im Sortiment. Die Kugel kostet 2,50 EUR und kann mit Karte bezahlt werden. Unsere Vanilleeiskugel fällt nicht so cremig aus wie bei der Konkurrenz, auch die Vanillenote ist eher dezent, hat aber einen angenehmen Nachgeschmack. Schön ist, dass der Löffel aus Holz ist.
    • Coccola (Luisenstr. 19, tgl. 12-19 Uhr). Die Bensheimer Eismanufaktur betreibt auch Filialen in Heppenheim und Darmstadt und bietet neben den „Klassikern“ Überraschungen wie „Veilchen“ oder „Ricotta Pfirsich Basilikum“. Auch hier müssen sich Veganer*innen auf Fruchteis beschränken. Die Kugel kostet 2 Euro und kann nur bar bezahlt werden. Unsere Testkugel ist nicht so cremig wie anderswo, auch der Vanillegeschmack ist eher dezent und bleibt nicht lange im Gedächtnis.

    EIN HINWEIS: Da wir so viel Eis nicht auf einmal verdrücken können, ergänzen wir unseren Test nach und nach. Sollte „eure“ Eisdiele noch nicht dabei sein, schaut also gerne nochmal rein. Wir freuen uns natürlich auch über eure Rückmeldungen!